Es ist natürlich sehr schwer, konkrete Ursachenforschung zu betreiben, denn ich kenne weder das Gewässer noch die Umstände dort. ABER, Dein Posting ist ein sehr schönes und ehrliches Statement zu Angeltrips, wie sie sehr vielen Leuten passieren! Das ist immer ein Risiko, wenn man Neuland betritt und keine Anhaltspunkte hat. DESHALB wagen auch nur wenige Leute wirklich Neues und gehen lieber erprobte, bewährte Pfade. Dort, wo es Informationen und Erfahrungsberichte gibt, zieht es alle Angler hin. Dort, wo niemand war, begeht man ein hohes Nichtfangrisiko - ist halt Neuland und ich gebe gern zu, dass ich selbst an vielen Gewässern viel, viel Lehrgeld bezahlt habe. Das gehört dazu und ist auch gut so. Auch das "Pink-Cloud-Gewässer" hat mich endlos Nerven gekostet bevor ich dort halbwegs zuverlässig Fische überlisten konnte. Wenn man so einen Teich erst einmal halbwegs im Griff hat, scheint alles total easy zu sein. Bis dahin ist´s das aber eben nicht.
Tipps, wie man unbekannte Gewässer etwas besser in den Griff bekommen kann, sind schwer zu geben, denn die Natur ist schwer vorhersehbar und in der Regel ist "lokale Erfahrung" (lokale Angelgeschäfte, Guides usw.) sind der beste und wichtigste Anhaltspunkt. Ansonsten ist´s halt ein Glücksspiel im Urlaub und meistens ist die kostbare Zeit viel schneller zerronnen, als man erste Erfahrungen sammeln konnte. Im schlimmsten Fall spielt auch das Wetter nicht mit und man kann sowieso nicht so, wie man gerne möchte.
Nur so am Rande als kleiner Lacher: Ich habe mir schon lange vorgenommen, mal einen "Urlaub" am Möhnesee zu machen. Einfach ein Zimmer buchen und so tun als ob - mit gleichem Einsatz wie im Urlaub ein schon relativ gut bekanntes Gewässer vornehmen. Macht das mal mit "Eurem" Gewässer und Ihr werdet staunen, was da alles geht, weil Ihr schon vieles wisst! Ansonsten sollte man sich immer ein Ziel auswählen, über das es schon Infos und einen erfahrenen Ansprechpartner gibt, dem man aktuelle Infos entlocken kann...
