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Barschrute blicke nicht durch welche?
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Autor:  molle40 [ Do 18. Feb 2016, 19:49 ]
Betreff des Beitrags:  Barschrute blicke nicht durch welche?

Hallo,
ich suche eine Barschrute für das angeln am See vom Ufer aus oder auf Stegen.
Köder würde ich gerne Blinker, Wobbler, Spinner und kleine Gummifische bis ca 10cm.

Lese hier immer in Beiträgen das verhalten der Rute, z.b Fast Medium u.s.w.

Nun stellen sich Fragen:
Wie lange sollte die Rute sein,
Welches Wurfgewicht,
Wie soll sie arbeiten , sollte sie straff sein oder weich.

Und welche vorschläge habt ihr bis ca 150,00 Euro

Danke Gruß

Autor:  MegaBarsch [ Fr 19. Feb 2016, 10:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Barschrute blicke nicht durch welche?

Ich kann dir die Baitcaster M empfehlen. Meine erster Fisch mit dieser Rute war zufällig ein Barsch ;) und ich war von
der Feinfühligkeit dieser Rute echt überrascht.
Für deinen Einsatzzweck würde ich die 2,70m-Version nehmen.

Autor:  molle40 [ Fr 19. Feb 2016, 10:42 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Barschrute blicke nicht durch welche?

Oh 2.70 lange Rute ich hätte um die 2. 00 Meter lange genommen. Warum eine 2.70 lange?

Autor:  Uli Beyer [ Fr 19. Feb 2016, 12:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Barschrute blicke nicht durch welche?

molle40 hat geschrieben:
Oh 2.70 lange Rute ich hätte um die 2. 00 Meter lange genommen. Warum eine 2.70 lange?

Eine 2 - Meter-Rute vom Ufer kostet erheblich Wurfweite, Effektivität beim Anhieb (auf Distanz!) und ermöglicht weniger gutes Dirigieren eines gehakten Fisches im Uferbereich (Aktionsradius!). Außerdem ist eine längere Rute bei möglichen Hängern deutlich im Vorteil.
Dem steht lediglich eine etwas höhere Leichtigkeit/Handlichkeit gegenüber. Speziell bei der Baitjigger M fällt dieses Argument aber kaum "ins Gewicht". Selbst fische sogar vom Boot wenn möglich die 2,70er Rute (weil ich außerordentlich gut daran gewöhnt bin...) und bin sehr zufrieden damit. Diese Präferenz beim Bootsangeln kann man aber sicherlich diskutieren, denn die Distanz-Argumente wie für Uferangler gelten nicht so stark... ;)

Autor:  molle40 [ Fr 19. Feb 2016, 15:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Barschrute blicke nicht durch welche?

Upps die Baitjigger M hat ja ein Wurfgewicht bis zu 50 gramm ist das nicht zu viel ?

Autor:  DerFlip [ Fr 19. Feb 2016, 18:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Barschrute blicke nicht durch welche?

Also wenn Hardbaits eine untergeordnete Rolle spielen kann ich ebenfalls die Baitjigger M wärmstens empfehlen. Bis vor kurzem war ich nur mit "Spielzeugstöckern" auf Barsch unterwegs. An grösseren Gewässern ist 2,70m Länge echt erforderlich und die 50g WG sind nicht wirklich zuviel. bei dem Blank kann schon ein 30er Barsch richtig Spass machen. Nur bei Hardbaits favorisiere ich weiterhin kurze Ruten mit geringerem WG, da Hardbaits schwieriger zu animieren sind als Gummi und co.

Autor:  molle40 [ Fr 19. Feb 2016, 18:34 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Barschrute blicke nicht durch welche?

Wie soll ich das Verstehen?
Hartbaits? sind doch Wobbler und Spinner oder?
Softbait sind doch Gummifische.

Da ich diese Frage in einen anderen Forum gestellt habe, ( es ist so hier bei mir in der gegend gibt es kaum vernünftige Angelläden, also muss ich fahren, die Läden hier wollen nur verkaufen, und nur Ihre altbestände. wenn dann möchte ich mir was vernünftiges kaufen und kein schrott)

Nun hat mir jemand auf meine Frage in einen anderen Forum geantwortet.

Wenn du vom Ufer aus angelst, sollte 2,30m nicht überschritten werden - sonst bekommst du geometrische Probleme mit der Rutenlänge. Ideal sind da um die 2,10-2,20m. Für Stege würde ich etwas länger wählen, da du die Rute dann vorwiegend ja nach unten hältst denk ich mal. Da machen sich bis zu 2,60m ganz gut. Ziel ist es mit der Rutenspitze die Wasserkante zu erreichen zwecks weniger Windanfälligkeit.

Was sagt Ihr dazu ?

Danke

Autor:  DerFlip [ Fr 19. Feb 2016, 19:11 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Barschrute blicke nicht durch welche?

Mit Hardbait meine ich Wobbler.
Was dir geschrieben wurde ist nur bedingt richtig. Sicherlich ist eine kurze Rute vom Vorteil wenn man durchst Dickicht muss, allerdings kann man eine lange Rute zum rumtragen ausseinanderziehen. Das mit der Wasseroberfläche spielt beim Angeln mit Gummi, Blinker und Spinner meiner Meinung nach weniger als gar keine Rolle. Den Gummi animierst du ja mit der Rolle oder indem die Rute nach oben schnellt. Also wozu die Sache mit der Wasseroberfläche? Bei Twitchbaits und Jerks sieht es schon wieder anders aus.
Unterm Strich gesehen arbeitet die Rute ja wie ein Katapult. Und welches Katapult schleudert weiter? Das Kurze oder das Lange?

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