Räubertreff

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 Betreff des Beitrags: Was wollen Störe eigentlich?
BeitragVerfasst: Fr 26. Nov 2010, 10:52 
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Registriert: Do 2. Sep 2010, 02:02
Beiträge: 6724
Störe werden in den Teichen immer populärer. Man hört von den Biestern die verrücktesten Dinge und Montagen. Wie fangen denn unsere Cracks die hier besonders gut? 8-)

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Beste Grüße und ein dickes Petri vom Möhnesee!

Uli Beyer


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 Betreff des Beitrags: Re: Was wollen Störe eigentlich?
BeitragVerfasst: Fr 26. Nov 2010, 17:57 
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Registriert: So 5. Sep 2010, 23:40
Beiträge: 824
Also als Crack würde ich mich in Sachen Stör nicht bezeichnen, konnte aber auch schon welche fangen.
Allerdings befürchte ich das der Stör von "populär" direkt in "Plage" übergeht. Die Dinger haben dann irgendwann auch mal die Angewohnheit auf alles zu Beißen was fressbar ist. Besonders natürlich Würmer...

Gruß
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Was wollen Störe eigentlich?
BeitragVerfasst: Di 14. Dez 2010, 15:42 
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Registriert: Do 16. Sep 2010, 18:25
Beiträge: 63
Hi,
ALso am liebsten gehe ich auf Stör mit Karpfenruten um die 2,75-3 lbs.Sie sollten nicht zu hart ausfallen da Störe im Sprung gerne mal ausschlitzen.Als Rollen kommen robuste Freilaufrollen mit einer Schnurfassung von mindestens 200 Meter 0,35ger zum Einsatz.Weil sie,wie erwähnt,gerne mal ausschlitzen wenn sie springen,benutze ich monofile Schnüre mit einem Durchmesser von 0,35 mm.
Bei der Montage gilt,desto einfacher desto besser!!Selbsthakmontagen lassen sich auch einsetzen,besonders auf sehr große Störe,jedoch springt der Stör meistens direkt wenn er das Blei spürt und da der Haken dann noch nicht richtig sitzt,schlitz er manchmal aus und deshalb benutze ich selten Selbsthakmontagen für Störe.
Meistens benutze ich folgende Montage,welche natürlich auch vom Gewässer abhängig ist:
-Laufblei auf die Schnur (meistens benutze ich Sargbleie mit 30 Gramm,da sich diese selten verheddern und im Winkel,in dem man die Ruten ablegt,wiederstandslos Schnur freigeben.Auch wenn sie für den Fluss gemacht worden sind,halte ich sie,für diesen Zweck,für die Sinnvollste Bleiform zum Störangeln,auch in Seen/Teichen.Natürlich gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten wie z.B. den Feederboom mit Birnenblei oder den Bodentaster.Ich hab mich gegen diese Möglichkeiten entschieden,weil ich überall Nachteile feststellen konnte)
-Gummiperle (nicht zu unterdimensioniert,damit der Knoten immer gut geschützt ist und auch gewährleistet ist,dass die Schnur gut durchlaufen kann,ich benutze immer die 8mm Gummiperlen von Exori)
-Starker Wirbel ( auch diesen sollte man nicht unterdimensioniert wählen und auch nicht daran sparen,da dieser im Drill eines großen Störes sehr stark belastet wird und wenn dieser aufgeht,ärgert man sich tierisch.Soll also heißen nicht zu klein wählen und kein Billigzeug kaufen)
-Nun folgt das Vorfach ( dort gibt es sehr viele Möglichkeiten,welche von dem Köder,welcher verwendet wird,abhängen.Ich kann die Vorfachhaken von Gamakatzu und von Daiwa empfehlen,von Gamakatzu die Aalhaken größe 2 für Würmer und die Daiwa Karpfenhaken größe 1/0 für Räucherlachs.Möchte man mit Pellets o.ä. am Haar fischen,sollte man sich ein Vorfach selber binden.Nicht zu kurz wählen,da der Stör seine Nahrung anders aufnimmt als der Karpfen)
- Als letztes folgt der Köder(auch dort gibt es wieder sehr viele verschiedene Möglichkeiten,der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt:Tintenfischstreifen,stark stinkender Käse,Würmer jeglicher Art,Lebern,Köderfische (nur bei großen Stören effektiv),Maden,Bienenmade Mehlwürmer,Räucherlachs,Pellets,Bolies usw.Wie man sieht ist der Stör ein Allesfresser und man kann ihn auf die verschiedensten Köder fangen.Meine Lieblingsköder sind auf jeden Fall Tauwürmer,Räucherlachs und Pellets.)
Zum Schluss noch etwas über die Bissanzeige und die Rutenablage.Ich benutze ein Rod Pod (am besten ein Vierbein,da diese am stabilsten stehen) mit Elektronischen Bissanzeigern.In die Schnur wird ein KLEINER Ring eingehängt und dieser wird leicht auf den Boden aufgelegt,damit man jeden Bewegung endweder wenn man schläft hört,oder wenn man den Ring beobachtet sieht.Zu guter letzt wird der Freilauf auf ganz leicht eingestellt oder (eher die Notlösung) die Bresmse komplett geöffnet.Warum? Ganz einfach:Wenn man mal nicht sofort reagieren kann,sei es weil man im Zelt ist oder nicht so schnell aus dem Schlafsack kommt,kann es passieren,dass der Stör sofort loszieht und dann ist das Rodpod samt Ruten schneller im Wasser ist als man glaubt.Und wenn der Freilauf/die Bremse geöffnet ist,kann der Fisch ziehen und man muss keine Angst um seine Ruten und sein Rodpod haben.Beim Störangeln kann man auch immer mit tollen Beifängen wie z.B. Welse,Karpfen,Aale und Großforellen rechnen,ist natürlich immer vom Köder und Gewässer abhängig.Die von mir beschriebene Montage und das Gerät sind übrigens auch gut zum Aalangeln geeignet.
Gruß Jan


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