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Bleikopf
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Autor:  Mich_81 [ Mi 26. Jan 2011, 12:11 ]
Betreff des Beitrags:  Bleikopf

Ich fische normalerweise nur an unseren Vereinsgewässern die nicht so tief sind und wo ein Gewicht des Bleikopfes von 7-10 Gramm ausreicht. Jetzt wollte ich mal fragen wie schwer ihr fischt z.B. an einem See der zwischen 8 und teilweise 14 Metern tief ist?

Gruss Michael

Autor:  Uli Beyer [ Mi 26. Jan 2011, 12:15 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Bleikopf

Diese Verallgemeinerungen sind sehr schwer zu treffen, weil es viele Faktoren für ein Bleikopfgewicht gibt!
1. Wind, Standort (weit oder nicht so weit werfen und damit der Schnurwinkel) und Bleikopfform
2. Das Beißverhalten der Fische (stehen die auf einen "kräftigen Bums" oder auf laaaangsam gezupfte Köder)
3. ?!? (es gibt viele weitere Faktoren...)

In der Regel fische ich bei 8 Metern 14-33 Gramm, bei 14 Metern 17-60 Gramm, wobei dabei auch die Köderführung eine sehr große Rolle spielt!

Autor:  Mich_81 [ Mi 26. Jan 2011, 12:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Bleikopf

Naja, der Zander ist da erst ab August frei. Also da steht die Zeit bevor wo die Fische wohl eher träge werden....Also eher langsames Zupfen. Ohne vorher es zu wissen wäre ich wohl mit einem Gewicht von 20-22 Gramm losgezogen.

Autor:  Uli Beyer [ Mi 26. Jan 2011, 13:55 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Bleikopf

Einigen wir uns auf die gängigsten Bleiköpfe mit 17-21 Gramm und vorzugsweise Erie-Köpfe für beschriebenen Einsatzfall... :)

Autor:  Benji82 [ Mi 26. Jan 2011, 19:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Bleikopf

Neben den Gewichten ist natürlich auch die Kopfform entscheidend. Da gibt es ja einmal die den meisten bekannten 4 Standardformen, auf deren Unterschiede und Einsatzmöglichkeiten Uli Beyer immer wieder hinweist. Ich habe mal etwas im www gestöbert und bin da auf ein paar - mir vollkommen unbekannte - Formen gestoßen. Zum einen ein sogen. "Gravedigger"-Jig mit einer länglichen Kopfform. Die Spitze des Kopfes ist nach unten gebogen, so dass dieser bei jedem Anzupfen in den Boden "stößt" und damit Schlamm aufwirbelt, während der Haken frei nach oben schaut. Zum anderen fand ich auch sogen. "Seahorse"-Jigs interessant. Diese haben die Kopfform eines Seepferdchens. An der Spitze des Kopfes ist ein Wirbel mit einem Spinnerblatt angebracht, welches für einen zusätzlichen Lichtreflex und entsprechende Druckwellen im Wasser sorgen soll.

Wie würdet ihr den Einsatz solcher Jig-Köpfe beurteilen? Eine lohnenswerte Erweiterung für die Köderbox oder einfach nur eine Spielerei?

Grüße, Benji82

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