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Zanderangeln schwer gemacht
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Autor:  Alex89 [ Mo 23. Mai 2011, 12:53 ]
Betreff des Beitrags:  Zanderangeln schwer gemacht

Hallo zusammen,

ich würde mich über einige Anregungen und Ideen zu folgendem ,,Sachverhalt'' freuen :

Ein Bekannter besitzt einen kleinen Privatteich mit schwer einschätzbarem Zanderbesatz ( ist aber keines Falls schlecht meiner Einschätzung nach ). Der Teich ist wie gesagt nicht sehr groß ( 30m x 100m ca ) und an der tiefsten Stelle ca. 2m tief und relativ schlammig. Es gibt einige Stege sowie viel Schilf um den Teich herum...Das Hauptproblem ist ein riesiger Bestand an Rotfedern und kleinen Kaulbarschen, die es in Massen gibt. Im Frühjahr gelingt es noch den ein oder anderen Zander zu überlisten, aber im Sommer ist dann quasi Funkstille. Das Angeln mit Gummifisch auf Grund ist fast nicht möglich, da sich auf dem Boden des Gewässers viel Unrat befindet. Erfolgreich war ich wenn mit einer Wasserkugel und einem 1m langen Vorfach mit kleinem Gummifisch in Ufernähe. Die Erfolge mit Köderfischen halten sich mittlerweile auch in Grenzen, wobei vor ca.3-4 Jahren damit auch im Sommer noch gefangen wurde. Die letzten 2 Jahre ist im Sommer aber wie gesagt, so gut wie kein Zander mehr gefangen wurden....

Vielleicht habt ihr einige Tipps was Köderwahl, Angelmethode etc. angeht...

Vielen Dank Alex =)

Autor:  David [ Di 24. Mai 2011, 09:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zanderangeln schwer gemacht

Anscheinend ist das Narungsangebot ziemlich hoch so wie du es schilderst. Aber es kann sich tatsächlich auf das Beissverhalten der Zander auswirken bzw. wird es schwer einen zu überlisten.

Ich würde an dieser Stelle den Zandern eher Nachts nachstellen und die Köder mit etwas Lockstoff pimpen. Entweder Köderfische in etwas Knoblauch einlegen oder Lockstoffe vom Tackldealer besorgen und diese mit einer Spritze den Fischchen injektzieren. Das wäre eine Möglichkeit mit der ich einen Versuch starten würde. Zander können sehr launische Fische sein, überhaupt wenn auch der Angeldruck sehr hoch ist oder das Gewässer nicht mehr ihren Qualitäten entspricht, da der Teich nicht sehr gross ist und der Sauerstoffgehalt im Sommer schnell in den Keller gehn kann. Das verändert dann natürlich auch ihr Beissverhalten.

Ich wünsch dir viel Glück mit den Zandern ;)

Lg aus Graz

David

Autor:  Uli Beyer [ Di 24. Mai 2011, 10:12 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zanderangeln schwer gemacht

Kleingewässer wie Du sie beschreibst sind immer extrem schwierig und launisch in der Zanderangelei!
1. Der Zanderbestand ist sicherlich nicht extrem groß - das geben kleine Gewässer gar nicht her! Jeder Fisch ist in einem solchen Gewässer etwas Besonderes und sollte hohe Anerkennung finden. Überlegt Euch besonders gut, ob Ihr die entnehmt oder released.
2. Zanderfang in Kleingewässern im Sommer ist immer ein Lottospiel - vor allem, wenn der Bodengrund schlammig ist. Sauerstoffzehrung ist dann ein großes Thema und wenn die Fische sich nicht wohl fühlen, fressen sie kurz und sehr selektiv - häufig auch nicht am Bodengrund. Denkbar ist, dass die Zander irgendwo dicht beeinander stehen und nur sehr selten auf Jagd gehen. Die Uhrzeiten für Zanderfänge im Sommer in den letzten Jahren sind ein gutes Indiz für günstige Zeiten. Ich würde es unbedingt auch mit Wobblern probieren, die Ihr möglichst auch in der Abenddämmerung nah an der Oberfläche präsentiert. In Kleingewässern kann man die Räuber manchmal bei der Jagd beobachten. Haltet mal die Augen auf! :D

Autor:  Alex89 [ Di 24. Mai 2011, 19:28 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zanderangeln schwer gemacht

Danke erstmal für die Einschätzungen und Tipps was das Gewässer angeht! Ich würde mich natürlich trotzdem über weitere Antworten freuen....;)

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